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MUSIK ... geschunden und missbraucht!

Wir leben in einer Zeit, in der uns Töne vom Aufstehen (Radiowecker), auf dem Weg zur Arbeit (Autoradio), bei der Arbeit (Berieselung eines Radiosenders), im Supermarkt, in Gaststätten, Aufzügen, Toiletten und bei viel zu häufigem Fernsehkonsum bis zum Zubettgehen begleiten.

Diese Dauerberieselung (qualitativ oft nahe an einer akustischen Körperverletzung) dämpft unseren natürlichen Hunger nach Musik. Sie stumpft uns ab, macht uns unbewusst zum willigen Opfer der Töne, wenn sie denn mit Absicht und Überlegung eingesetzt werden. Diese musik gibt uns nicht, was MUSIK zu geben in der Lage ist.

Hören Sie mal genau hin, Sie werden schnell merken was ich meine. Sie können dann bewusst das Weghören üben oder Sie versuchen den Quälgeist auszuschalten.

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Bestimmen Sie selbst über Ihre Ohren

Eine der ersten und elementarsten Wahrnehmungen des Menschen geschieht über die Ohren. Es fällt schwer, sich akustischen Ereignissen zu entziehen. Gefällt Ihnen etwas nicht, können Sie sich abwenden oder die Augen schließen. Stinkt Ihnen etwas, können Sie für kurze Zeit die Luft anhalten oder durch den Mund atmen. Zur Abwehr akustischer Belästigung brauchen Sie beide Hände um sich die Ohren zuzuhalten!



MUSIK ... ein Grundbedürfnis des Menschen.

Seit Jahrtausenden machen Menschen Musik. Sie ist Ausdruck ihrer Kultur, ihres Lebensgefühls, ihrer Stimmung, ihrer Freude oder auch ihrer Trauer.

Musik hat eine größere Wirkung auf uns Menschen als uns bewusst ist oder als wir bereit sind uns einzugestehen. Die Filmemacher und besonders die Werbebranche wissen dies bestens zu nutzen. Leider nicht zum Vorteil der Hörer.

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Was ist gute Musik?

Die einfachste Antwort auf diese Frage lautet; "Es ist die Musik, die Ihnen gut tut". Dabei ist es ziemlich egal, ob es sich um Klassik, Rock, Pop, Jazz, Folk, Volksmusik oder welche Musikart auch immer handelt. Entscheidend ist, dass Sie emotional angesprochen besser noch berührt werden.

Leider ist diese Musik nicht immer leicht zu finden, da sie in den seltensten Fällen sehr kommerziell produziert oder vertrieben wird. Es sind auch nur ganz selten die in Funk und Fernsehen gepriesenen Stimmungsmacher. Ihr HiFi-Händler sollte Ihnen bei der Suche nach solcher Musik behilflich sein können. Falls nicht Vorsicht, dann ist er wahrscheinlich nur ein Geräteverkäufer.

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MUSIK Live oder über eine HiFi-Anlage

Die beste Art Musik zu erleben ist Live. Gehen Sie ruhig einmal in ein Konzert eines unbekannten Künstlers. Hören Sie sich auch einmal eine Musikrichtung an, der Sie bisher vielleicht nicht so viel abgewinnen können. Sie werden in den seltensten Fällen eine Enttäuschung erleben. Bei uns in der Region sind die Ansbacher Kammerspiele eine sehr empfehlenswerte Adresse für solche Live Darbietungen.

Eine geeignete HiFi-Anlage bietet Ihnen die Möglichkeit, jederzeit die Musik zu hören, auf die Sie gerade Lust haben. Sie können die Musik dieser Welt in Ihrer ganz privaten Umgebung genießen. Sie wird Ihnen unzählige Stunde der Entspannung und Erholung schenken. Sie wird auch leise gespielt so viel Musik transportieren, dass Sie sie gerne und häufig nutzen. Eine gute HiFi-Anlage wird Ihr Leben bereichern.

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Muss man reich sein, um MUSIK genießen zu können?

Zu keiner Zeit war eine gute HiFi-Anlage so günstig wie heute. Und noch nie war es so schwer eine gute Anlage zu bekommen! Diese Aussagen sind auf den ersten Blick sehr widersprüchlich. Dennoch kennzeichnen sie genau die Situation, in der sich der Kunde und Musikfreund heute befindet.

Noch nie musste man für eine gute Anlage weniger lange arbeiten. Allerdings für "1 Appel und ein ¼ Ei" ist, trotz anderslautender vollmundigen Versprechungen, keine anständige Musikwiedergabe zu bekommen! Gerade kämpfe ich mit mir, ob ich nicht einen "Mindestpreis" für eine gute Anlage von mir geben soll. Ich würde Ihnen so gerne einen Anhaltspunkt geben. Aber nein es wäre unklug. Zu individuell sind die Wünsche und Vorstellungen.

Es gäbe bestimmt einen großen Teil von Lesern, die sofort denken; "Wenn das so wenig kostet, kann es nichts sein". Andere denken vielleicht, "Ganz so viel wollte ich für eine Musikanlage nicht anlegen." Beide Gruppen würden sich wahrscheinlich nicht anhören, welche Musik so eine Anlage spielen kann. Und das wäre schade.

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Über den Preis und über den Wert

An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein Zitat des britischen Sozialphilosophen John Ruskin zugänglich machen. Als er um 1850 herum diese Zeilen schrieb, dachte er mit Sicherheit nicht an HiFi-Anlagen. Es eignet sich jedoch hervorragend, um auf die größte Gefahr beim Anlagenkauf aufmerksam zu machen.

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand etwas schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen. Aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles! Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Und glauben Sie bloß nicht, dass Ihnen irgendwer eine Anlage, die angeblich 3000 Euro kosten und wert sein soll, für 1500 Euro verkaufen kann. Sie haben großes Glück, wenn Sie bei solchen Angeboten nicht deutlich weniger Musik bekommen, als Sie bezahlt haben.

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Wie kommt man an eine gute Anlage?

Da habe ich gleich drei Tipps für Sie: Erstens: Hören. Zweitens: Hören. Drittens: Hören. Allerdings bei Händlern, die selbst die MUSIK lieben. Und mit diesen verhält es sich meist ebenso, wie mit der Musik. Sie werden wahrscheinlich etwas suchen müssen. Manchmal in Seitenstraßen, Wohnbezirken oder auch im 1. Stock von Hauptgeschäftsstraßen. Nur in ganz seltenen Fällen sind es die mit den zwei, drei oder noch mehr ganzseitigen Anzeigen.

Oder Sie fragen einen "HiFi-Spinner" in Ihrem Kollegen- oder Bekanntenkreis nach einer Empfehlung. Sie erkennen diese Menschen z.B. daran, dass sie häufig etwas schmerzhaft das Gesicht verziehen, wenn wieder einmal behauptet wird; "CD-Spieler klingen doch eh alle gleich". Oder, dass das absolut Wichtigste bei einer Anlage die Boxen seien.

Doch Vorsicht, wenn Sie daraufhin an einen HiFi-Guru geraten, der Ihnen erklärt, erst nach umfangreichen Messungen an Ohr, Haus und durchschnittlicher Luftzusammensetzung, könnten Ihnen seine Geräte der Marke XYZ wegen ihre einzigartigen Triangeltriodenkreishypermegaschaltung den einzig möglichen Musikgenuss offerieren dann versuchen Sie es lieber bei einem Händler, der nicht spinnt.

Um es mit den Worten eines meiner Lieferanten zu sagen:

ALLES SO EINFACH WIE MÖGLICH, ABER NIE EINFÄLTIG!
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Sicher sind Sie nicht überrascht, wenn ich Ihnen einen Besuch bei mir vorschlage. Sie sind jederzeit willkommen. Bei längeren Anfahrten, oder wenn Sie sicher sein wollen, dass geöffnet ist, rufen Sie kurz vorher an - Telefon 0981/2744. Ganz einfach geht es auch per
E-mail oder Telefax 0981/2745.

Auf Wunsch schicke ich Ihnen gerne einen Stadt- und Lageplan zu.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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Was erwartet Sie bei Ihrem Besuch?

Die Qualität einer HiFi-Anlage können Sie nicht sehen. Nur durch Anhören und im fairen A/B-Vergleich können Sie feststellen, ob ein Gerät (oder eine Anlage) Ihren Vorstellungen entspricht.

Dafür können Sie schnell und einfach Dinge klären, von denen Sie bisher nur gelesen haben oder die Ihnen erzählt wurden. Viele Menschen haben noch nie den Unterschied zwischen CD und Schallplatte gehört, oder zwischen zwei CD-Spielern oder Kabeln oder Verstärkern oder einem Engländer und einem Japaner oder Transistor und Röhre oder ... Die Aufzählung lässt sich beliebig erweitern.

So wurde HiFi immer mehr zur Glaubensfrage statt zum Hörvergnügen. Und Menschen, die wirklich eine gute Wiedergabe zu schätzen wüssten, leben häufig in dem Glauben diese wäre unerschwinglich.

Bei einer Hörsitzung werden wir gemeinsam Ihre momentane Vorstellung von einer guten Wiedergabe mit einerobjektiv guten Wiedergabe vergleichen. Dazu ist es ziemlich egal, ob dies mit einer Anlage von 1.500 Euro oder 15.000 Euro geschieht. Wichtig ist, dass Sie Musik mit wirklich hoher Aussagekraft zu hören bekommen. Leider ist dies nämlich nicht selbstverständlich.

Üblicherweise wird der Kunde heute mit mehr oder weniger beeindruckendem Klang konfrontiert. Klang und Volumen täuschen allerdings häufig eine Qualität vor, die die Wiedergabe nicht hat. (Über diese Thema wird an anderer Stelle ausführlich zu lesen sein).

Für Sie besteht der unschätzbare Vorteil darin, dass Sie Musik in ihrere ganzen Vielfalt und Ausdruckskraft zu hören bekommen. Sie laufen folglich nicht Gefahr, einem Sound zu erliegen und irgendwann dann doch die Musik zu vermissen.

Ich habe den oben beschriebenen Vorgang einmal Hörbedarfs- und Istanalyse genannt. Das klingt zwar sehr nüchtern, macht aber den Kunden viel mehr Spaß als sie zunächst glauben.

Das Ganze muss auch kein Vermögen kosten. Ab ca. 1.450 Euro bekommen Sie bei uns eine komplette, empfehlenswerte Anlage. Ausserdem ist eine der besten Anlagen (vielleicht sogar die beste), die man sinnvollerweise für Geld kaufen kann, fast immer vorführbereit. Besuchen Sie uns doch einfach unverbindlich auf ein Paar Takte schöne Musik. Sie werden schnell feststellen, die Musik steht im Vordergrund. Technische Daten, Fachchinesisch und HiFi-Latein werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geboten.

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Ist es teuer?

Natürlich nicht! Kein Mensch, der Ihnen etwas zum Kauf anbietet, würde freiwillig sagen, dass es teuer ist. Da zieht das Versprechen, die angebotene Ware oder Dienstleistung sei viel viel niedriger im Preis, als sie eigentlich sein müsste, schon mehr Kunden vor die Kassen der einschlägigen Märkte.

Allerdings, mit einer guten HiFi-Anlage verhält es sich wie mit allen anderen Dingen auch. Eine ordentliche Qualität ist um einen sehr niedrigen Preis einfach nicht zu bekommen. Obwohl diese einfachen Grundsätze jedem Menschen geläufig sind, erliegen wir viel zu gerne und viel zu oft den Versprechungen, die uns das Unmögliche in Aussicht stellen. Da es bei HiFi-Geräten nicht so ganz einfach ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, eignen sich diese besonders gut für leere Versprechungen.

Wir bemühen uns erfolgreich, Anlagen und Geräte anzubieten die jedem Kunden die Anschaffung einer guten Anlage ermöglichen. Sie sollten sich einfach einmal anhören, was unsere "Kleinste" an Spaß und Musik zu bieten hat. Da ist schon mancher Besitzer einer ganz tollen Anlage, mit noch tolleren Boxen (obwohl zum halben des angeblich wahren Preises gekauft) ganz schön ins Grübeln gekommen.

Eine gute Anlage bereichert Ihr Leben deutlich mehr
als den Hersteller oder den Verkäufer.
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Der folgende Beitrag stammt aus dem rf-magazin Mai 1998 Seite 18. Autor ist Heinz Schmitt, Chefredakteuer der Zeitschrift STEREO.

smilie Dank an Herrn Schmitt und die Redaktion des rf-magazins für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser web-site.

Angeschmiert

Leser Michael Sch. war schon ganz zappelig. Hatte er doch soeben in der zwölfseitigen Zeitungsbeilage eines großen Elektro-Handelshauses den Knüller des Jahres entdeckt. Die Dreiwege-HiFi-Standbox, in der Anzeige, geschmückt mit einem bekannten Herstellernamen, sollte doch tatsächlich pro Stück nur 99 Mark kosten. Und das bei einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers von - Donnerwetter - deftigen 699 Mark. 600 Mark gespart, propagierte der Prospekt noch für alle, deren Taschenrechner-Batterien gerade schlappge- macht hatten. Also nichts wie hin und zugeschlagen, bevor das Super-Schnäppchen weg ist.

Bereits an der Warenausgabe kamen Herrn Sch. erste Zweifel am Super-Deal. Lautsprecher der 700-Mark-Klasse hatte er eigentlich für schwerer gehalten. Der leise Zweifel steigerte sich zu Hause zur ernüchternden Gewissheit. Vom Karton befreit, entpuppten sich die früher angeblich teuren Standboxen als Brüllwürfel der Sondermüll-Klasse. Drei Billigst-Chassis im arg dünnen Spanplattengehäuse, verblendet mit popeliger Folie. Für 99 Mark war der Klang gerade noch hinnehmbar, für 199 Mark wäre er bereits inakzeptabel gewesen, und für die avisierten 699 Mark hätte man ihn mit viel Wohlwollen als katastrophal bezeichnen können.

Hatte sich das renommierte Handelshaus bei der ehemaligen Preisempfehlung womöglich vertan? Ein Anruf beim Hersteller sollte Gewissheit verschaffen. Michael Sch. traute seinen Ohren nicht. Die nette Dame am Telefon der bekannten Boxenschmiede bestätigte die Preisempfehlung von 699 Mark pro Stück. Herr Sch. verstand die Welt nicht mehr.

So richtig betrogen wurde er eigentlich nicht. Für 99 Mark kann man eben nicht mehr Lautsprecher erwarten. Doch belogen wurde er natürlich schon. Der angeblich reguläre Preis von 699 Mark ist völlig aus der Luft gegriffen. Seine Bestätigung durch den Hersteller war Teil eines abgekarteten Spiels. Und das funktioniert zum Beispiel so: Handelshaus X braucht mal wieder Futter für dem Schnäppchenwahn verfallene Kunden und ordert beispielsweise 3000 Boxen beim Markenhersteller Y. Einzige Bedingungen: Einkaufspreis 69 Mark und der Markenname auf dem Gehäuse. Der gut vermarktbare Name des Produzenten ist der einzige Grund für dessen Einbeziehung in den Deal. Ansonsten könnte der Anbieter die Boxen gleich selber in China ordern und bekäme sie für 60 Mark frei Haus. Der Klang interessiert nieman- den, das Produkt war auch niemals im normalen Programm des Herstellers. Spot-Business heisst das auf Neudeutsch. Weiterer entscheidender Bestandteil des Geschäfts ist die an den Haaren herbeigezogene exorbitante Preisempfehlung des Herstellers, die ihm vom Händler gleich in die Bestellung diktiert wird. Der angeblich reguläre Preis richtet sich nach der gerade aktuellen Fieberkurve des Schnäppchenwahns - 50 bis 60 Prozent Nachlass sind ja mittlerweile schon kalter Kaffee.

Der einzige, der bei dem Deal noch gutes Geld verdient, ist der Verkäufer. Der Hersteller hat bestenfalls etwas Kleingeld in der Kasse, aber den unbezahlbaren Vorteil, in der Stückzahlen-Hitliste einen der vorderen Plätze zu belegen, was wiederum den Einkäufer des Handelshauses freundlich stimmt, wenn es um reguläre Serienware des Herstellers geht. Großanbieter kaufen halt nur bei Marktführern ein. Unterm Strich reiben sich alle Beteiligten die Hände. Angeschmiert sind nur der Kunde und der seriöse Fachhändler, der gute Ware zum angemessenen Preis anbietet, den ihm allerdings wegen der verlogenen Streichpreis-Politik der Großen niemand mehr glaubt.

Also, Hände weg von vermeintlichen Superschnäppchen! Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

© Heinz Schmitt
(Chefredakteur des Special-Interest-Magazins STEREO)

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Der A/B-Vergleich

Beim A/B-Vergleich werden zwei Komponenten oder auch Kabel ohne Schalteinrichtung gehört. Voraussetzung ist die Verwendung von gleichen und gleichlangen Kabeln. Die ausgewählte Musik wird kurze Zeit gespielt. Anschließend wird eine Komponente der Anlage verändert und das Musikstück wieder von Beginn an gehört. Obwohl (oder gerade weil) zwischen den Vergleichen einige Zeit verstreicht, können wichtige Unterschiede gut herausgearbeitet werden.

Der A/B-Vergleich ist allen gebräuchlichen Schaltanlagen haushoch überlegen. Bei den Schaltanlagen wirkt sich die umfangreiche Verkabelung und die Schaltelektronik völlig unkontrollierbar auf das Ergebnis aus. Bei Lautsprechern ändert sich zudem noch die Position zum Hörer. Dies und die zahlreich vorhandenen anderen Boxen, (siehe Single-Speaker-Vorführung) macht einen aussagekräftigen Vergleich unmöglich. In aller Regel wird auch noch im laufenden Musikstück umgeschaltet. Obwohl hier praktisch keine Unterbrechung entsteht ist es schwieriger Unterschiede auszumachen, da man laufend eine andere Stelle des Musikstücks hört.

Die kurze Unterbrechung beim Tausch einer Komponente im A/B-Vergleich hat noch einen wichtigen Vorteil. Hören Sie nämlich keinen Unterschied, ist er vielleicht so gering, dass er für Sie keine (oder noch keine) Rolle spielt. Ich unterstelle natürlich, dass auch ein hörbarer Unterschied vorhanden ist.

Lassen Sie sich auch nicht einreden, was Sie hätten hören sollen. Akzeptieren Sie eine Wiederholung des Vergleichs und höchstens eine dezente Hilfestellung. Wenn Sie trotzdem keinen Unterschied hören, dann ist das nicht Ihr Problem. Sie sind weder dumm noch taub! Es ist die Aufgabe des Beraters, Ihnen die Unterschiede so vorzuführen, dass Sie sie nachvollziehen können. Anschließend ist es Ihre Entscheidung, ob Ihnen der gehörte Unterschied den notwendigen Mehrpreis wert ist.

Fazit:
Schaltanlagen dienen dem Verkäufer. Er kann damit bequem eine große Zahl von Geräten "laufen" lassen und so den Eindruck eines objektiven Vergleichs aus einer großen Auswahl bieten.
A/B-Vergleiche dienen dem Kunden. Sie zwingen den Berater, auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden einzugehen. Der Verkäufer muss ausserdem sein Sortiment so gestalten, dass die verschiedenen Qualitäten und Preislagen nachvollziehbar sind.

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Die Single-Speaker-Vorführung

Single-Speaker bedeutet, dass sich nur ein Paar Lautsprecher im Vorführraum befindet. Oder haben Sie in Ihrem Wohnzimmer mehrere Dutzend Boxen? Die klangverfälschenden Einflüsse anderer Lautsprecher im Raum sind somit ausgeschlossen.

Selbstverständlich wird auch keine Schaltanlage verwendet. Es entfällt auch das dauernde Umschalten, bei dem man sich nach kurzer Zeit eh nur an die lauteste oder spektakulärste Box erinnert.

Die Vorteile sind die gleichen wie unter A/B-Vergleich beschrieben. Sie hören was Sache ist. Sie hören die Musik, die der Lautsprecher spielen kann ... wenn er Musik spielen kann.


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